Großbrand auf landwirtschaftlichem Betrieb in Brodersby zerstört Lagerhalle
Am Montagabend wurden zahlreiche Feuerwehren des Amtes Südangeln zu einem Großbrand auf einem landwirtschaftlichen Betrieb in Brodersby alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war das Ausmaß des Brandes deutlich zu erkennen: Eine dichte Rauchsäule war weit über die Gemeindegrenzen hinaus sichtbar.
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Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand eine Lagerhalle, in der Stroh sowie mehrere landwirtschaftliche Maschinen gelagert waren, bereits in Vollbrand. Umgehend wurde ein umfangreicher Löschangriff eingeleitet. Mit mehr als sechs Strahlrohren bekämpften die Einsatzkräfte die Flammen von allen Seiten. Um eine ausreichende Wasserversorgung sicherzustellen, musste eine über 500 Meter lange Schlauchleitung verlegt werden.
Besonders kritisch entwickelte sich die Lage, als das Feuer auf einen unmittelbar angrenzenden Schweinestall überzugreifen drohte. Das Gebäude war bereits stark verraucht, wodurch die Brandbekämpfung erheblich erschwert wurde. Zudem war der betroffene Bereich aufgrund der Bauweise nur schwer zugänglich.
Verletzt wurde bei dem Brand glücklicherweise niemand. Eine Einsatzkraft der Feuerwehr musste jedoch vorsorglich durch den Rettungsdienst medizinisch versorgt werden. Aufgrund der enormen Hitze bestand akute Einsturzgefahr für die Lagerhalle, weshalb das Technische Hilfswerk zur Unterstützung nachalarmiert wurde. Mithilfe schweren Geräts wurde die Brandruine kontrolliert zurückgebaut, während die Einsatzstelle gleichzeitig großflächig ausgeleuchtet wurde. Über die Drehleiter der Feuerwehr Schleswig-Altstadt konnten weitere Glutnester im Dachbereich gezielt lokalisiert und abgelöscht werden.
Da sich in der Halle weiterhin große Mengen brennenden Strohs befanden, mussten diese mit technischem Gerät nach und nach auseinandergezogen und vollständig abgelöscht werden. Die aufwendigen Nachlöscharbeiten zogen sich bis in die Morgenstunden hin. Während der gesamten Einsatzdauer blieb der Bereich rund um die Einsatzstelle voll gesperrt.
Die Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen zur Brandursache bereits während der laufenden Löscharbeiten auf.
Bilder: Freundlicherweise von Matz-Ole Paasch zur Verfügung gestellt
Text: Jasper Hentschel - Presseteam Kreisfeuerwehrverband Schleswig-Flensburg
Letztes Update: 2026-07-02
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