Großbrand nach Gewitter fordert rund 100 Einsatzkräfte
Ein Großbrand nach einem kräftigen Gewitter beschäftigte am vergangenen Samstagabend rund 100 Einsatzkräfte in Rabenholz.
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Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand bereits ein Teil des Wohnhauses in Vollbrand. Das Feuer griff innerhalb kürzester Zeit auf das gesamte Gebäude über. Glücklicherweise konnten sich die Bewohner bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr selbst in Sicherheit bringen, den Notruf absetzen und noch mehrere Fahrzeuge aus dem Gefahrenbereich fahren.
Noch während der erste Löschangriff vorbereitet wurde, ließ die Einsatzleitung weitere Feuerwehren aus der Umgebung sowie die Drehleiter der Feuerwehr Glücksburg nachalarmieren. Die Löschwasserversorgung stellte die Einsatzkräfte vor eine besondere Herausforderung. Das benötigte Löschwasser wurde über umliegende Hydranten, einen rund 300 Meter entfernten Löschwasserteich sowie im Pendelverkehr mit Güllewagen zur Einsatzstelle gebracht.
Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde die Bevölkerung vorsorglich über Warn-Apps aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Gegen Mitternacht zeigte der intensive Löscheinsatz erste Erfolge. Im Verlauf der Nacht konnte die Warnung schließlich aufgehoben werden.
Während der Löscharbeiten verletzte sich ein Feuerwehrkamerad leicht und wurde zur weiteren Behandlung stationär in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Polizei nahm noch während des laufenden Einsatzes die Ermittlungen zur Brandursache auf.
Im Laufe des Sonntags rückten die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Rabenholz erneut zur Einsatzstelle aus, um verbliebene Glutnester vollständig abzulöschen. Für die Verpflegung der eingesetzten Kräfte sorgte die Bereitschaft des Deutschen Roten Kreuzes aus Kappeln.
Bilder: Freundlicherweise von Jasper Hentschel zur Verfügung gestellt
Text: Jan Ströhmer - Presseteam Kreisfeuerwehrverband Schleswig-Flensburg
Letztes Update: 2026-07-01
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