Teilamtsübung in Weseby - Realitätsnahes Einsatzszenario fordert Einsatzkräfte
Am 30. September fand in Weseby eine Teilamtsübung mit den Feuerwehren Hürup-Weseby, Freienwill und Estrup-Kollerup statt. Die Übung wurde durch die Feuerwehr Hürup-Weseby ausgearbeitet. Gegen 19:25 Uhr traten die Einsatzkräfte zunächst am Neukrug in Maasbüll an, bevor um 19:35 Uhr die Alarmierung über Funk erfolgte.
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Angenommen wurde eine Verpuffung in einer Werkstatt. Ein Fahrzeug befand sich auf einer Hebebühne, unter dem Fahrzeug wurde eine eingeklemmte Person vorgefunden. Eine weitere Person befand sich in einer Ecke der Werkstatt und war durch eine Gewindestange verletzt. Zu Übungsbeginn konnten sich zwei weitere Personen aus dem Gebäude retten und liefen auf die Einsatzkräfte zu. Die Darsteller wurden mit realistisch geschminkten Verletzungen vorbereitet und sorgten durch ihre authentische Darstellung für ein möglichst realistisches Einsatzszenario.
Zusätzlich wurde eine starke Rauchentwicklung aus einer angrenzenden Scheune angenommen. Bereits zu Beginn der Übung sorgte eine Explosion für einen zusätzlichen Schreckensmoment. Insgesamt kamen drei Darsteller sowie eine Übungspuppe zum Einsatz. Zwei Atemschutztrupps gingen zur Menschenrettung und Brandbekämpfung vor. Die Feuerwehr Estrup-Kollerup stellte parallel die Wasserversorgung über einen Hydranten sicher.
Eine besondere Herausforderung stellte die zunehmende Dunkelheit dar. Auch die Ausleuchtung des Übungsobjekts war zu Beginn nur eingeschränkt möglich. Trotz dieser erschwerten Bedingungen konnten die Einsatzkräfte die Lage schnell erfassen, die erforderlichen Maßnahmen einleiten und das Übungsziel zügig erreichen.
Um auch den anwesenden Gästen einen guten Einblick in das Übungsgeschehen zu ermöglichen, wurde das Einsatzgeschehen über eine im Außenbereich aufgestellte Leinwand übertragen. So konnten die einzelnen Einsatzabschnitte und Maßnahmen auch aus sicherer Entfernung verfolgt werden.
Neben den rund 40 beteiligten Einsatzkräften waren unter anderem die Jugendfeuerwehr, Amts- und Gemeindewehrführer aus den benachbarten Gemeinden, die Wehrführung aus Maasbüll, Ausbilder des Amtes Mittelangeln, der Bürgermeister der Gemeinde Freienwill sowie der Amtswehrführer Hürup als Gäste und Beobachter vor Ort.
Die Übung bot den beteiligten Feuerwehren die Möglichkeit, die Zusammenarbeit und das Zusammenspiel der verschiedenen Einsatzkräfte unter realistischen Bedingungen zu trainieren. Gleichzeitig konnten die Einsatzkräfte Erfahrungen im Umgang mit mehreren Verletzten, Atemschutzeinsatz, Wasserversorgung und den besonderen Herausforderungen bei zunehmender Dunkelheit sammeln.
Im Anschluss an die Übung kamen die beteiligten Einsatzkräfte und Gäste zu einem gemeinsamen Essen zusammen. Die Gäste hatten dabei die Gelegenheit, ihre Eindrücke und Rückmeldungen zur Übung zu schildern. Anschließend wurde der Übungsablauf gemeinsam nachbesprochen und einzelne Situationen noch einmal aufgegriffen. Der Abend klang in kameradschaftlicher Stimmung aus.
Bilder & Text: Jasper Hentschel - Presseteam Kreisfeuerwehrverband Schleswig-Flensburg
Letztes Update: 2026-10-02
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