Innerhalb von zwei Tagen kam es zu einem größeren Brand im Amt Mittelangeln. In Havetoftloit brannte ein Schuppen, nachdem am Vortag bereits in Schnarup-Thumby eine Werkstatt brannte.
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Erneut war eine große Rauchwolke für die anfahrenden Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren Havetoftloit, Satrup, Esmark-Rehberg, Rüde, Struxdorf und Ekeberg sichtbar. In Havetoftloit brannte um die Mittagszeit ein freistehender Schuppen mit Holzfassade und Blechdach sowie ein daneben abgestelltes Fahrzeug in voller Ausdehnung. Das Feuer drohte auf das angrenzende Wohnhaus überzugreifen.
Unmittelbar nach dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konzentrierte man sich zunächst auf eine Riegelstellung zum Schutz der benachbarten Gebäude, bevor ein Löschangriff von mehreren Seiten unter schwerem Atemschutz durchgeführt wurde. Die Wasserversorgung wurde teilweise aus den Löschwassertanks der eingesetzten Fahrzeuge sowie über einen nahegelegenen Hydranten sichergestellt.
Sorgen bereiteten mehrere Gasflaschen sowie ein halb gefüllter Heizöltank, die sich neben Unrat in dem brennenden Schuppen befanden. Auch aus dem Wohnhaus wurden vorsorglich Gasflaschen geborgen. Für die Einsatzkräfte wurde vorsorglich ein Gefahrenbereich definiert.
Um alle Glutnester abzulöschen, wurde anschließend Schaummittel eingesetzt. Parallel dazu erfolgte eine Kontrolle mit einer Wärmebildkamera. Zwei Einsatzkräfte verletzten sich leicht, konnten jedoch nach einer Sichtung durch den vor Ort befindlichen Rettungsdienst an der Einsatzstelle verbleiben.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Bilder: Freundlicherweise von Jasper Hentschel zur Verfügung gestellt
Text: Presseteam Kreisfeuerwehrverband Schleswig-Flensburg
Letztes Update: 2026-04-15
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