Kreisfeuerwehrverband Schleswig-Flensburg

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Schleswig-Flensburg

Nachwuchswerbung mit Malbuch und Kreispräsident

In einer Mitgliederversammlung des Fördervereins für die Freiwilligen Feuerwehren im Kreisgebiet zog der Vorsitzende Klaus Nielsky eine positive Bilanz für das vergangene Jahr.

Förderverein

In einer Mitgliederversammlung des Fördervereins für die Freiwilligen Feuerwehren im Kreisgebiet zog der Vorsitzende Klaus Nielsky eine positive Bilanz für das vergangene Jahr: Der Imagefilm zur Mitgliederwerbung wurde im Internet mehr als 400 000 Mal angeklickt - und auch ein neuer Flyer ist entstanden. "Wir helfen bei dem, was durch das kommunale Pflichtprogramm nicht abgedeckt ist", erläuterte Nielsky. So wurde elf Angehörigen verschiedener Jugendfeuerwehren mit einem Zuschuss eine Fahrt ins Zeltlager ermöglicht und die Schleswiger Wehr erhielt finanzielle Unterstützung für ihre Chronik, die zum 150-jährigen Bestehen im Mai herausgegeben wird.

Bis Ende März läuft das Projekt "Mitgliederzuwachs". Der Förderverein hat 1000 Euro ausgelobt für die Wehren, die in den letzten zwölf Monaten prozentual die meisten Aktiven aufgenommen haben.

Die Versammlung beschloss, in dieses Programm auch die Freiwillige Feuerwehr Tielen mit den neuen Mitgliedern aufzunehmen, die keinen reinen Brandschutzdienst versehen. In Thielen hat sich eine medizinische Ersthelfergruppe gebildet, die vom Kreis als Pilotprojekt anerkannt wurde. Die Gründung geht auf die Tatsache zurück, dass der Rettungsdienst vor kurzem erst nach 35 Minuten in dieser entlegenen Ecke des Kreisgebietes eintraf. 

Die Brandschutzerziehung in Kindergärten soll durch ein 3000 Auflage starkes Malbuch belebt werden, an dem sich der Förderverein finanziell beteiligen will. Gern wartet man auf weitere Zuschussanträge - die von Annelie Sievers geführten Kasse ist gut gefüllt.

Kreisbrandmeister Mark Rücker bedauerte, dass auf der Ebene hoher Landespolitik fehlerhafte Mustersatzungen erarbeitet worden seien, die von wenig Fachverstand zeugten und nun nachgebssert würden. Doch auch Gutes aus Kiel vermeldete der höchste Repräsentant von 6500 freiwilligen Feuerwehrleuten im Kreisgebiet: "Noch in diesem Jahr wird ein Brandschutzehrenzeichen für 50 Jahren aktiven Dienst in der Feuerwehr eingeführt."

Zum Mitmachen im Förderverein entschloss sich spontan Kreispräsident Ulrich Brüggemeier. Er betonte, dass der Verein zwar keine gemeindliche Aufgaben ersetze, diese aber auf sinnvolle Art und Weise ergänze.

Text: www.shz.de 

Letztes Update: 2011-10-24