Kameradschaftsbund ehemaliger Wehrführer

Ehemalige Wehrführer besuchten Amrum

Fremdenführer Chris erklärt uns Amrum
Fremdenführer Chris erklärt uns Amrum
Mit „Insel-Paul“ wird die Ostküste Amrums erkundet
Mit „Insel-Paul“ wird die Ostküste Amrums erkundet
Abendessen in Enge mit dem Junior Ralf Käber (50), dem Vorsitzenden Peter Thomsen (68) und dem Super-Senior Erich Zielke (95)
Abendessen in Enge mit dem Junior Ralf Käber (50), dem Vorsitzenden Peter Thomsen (68) und dem Super-Senior Erich Zielke (95)

Die Alte Mühle auf Amrum
Die Alte Mühle auf Amrum
Mit dem Schiff geht es zurück nach Dagebüll
Mit dem Schiff geht es zurück nach Dagebüll
 

Mit 83 gut gelaunten Teilnehmern ging es mit zwei Bussen zunächst zum Fähranleger nach Nordstrand. Hier stießen Kreiswehrführer Mark Rücker, sein Stellvertreter Bernd Waschnick und Geschäftsführerin Anja Engelbrechtsen-Wenk zu uns.

Mit teils heftigem Wellengang erreichte man um 11 Uhr den Amrumer Hafen Wittdün. Dort erwartete man den Reiseführer Chris. Gemeinsam fuhr man mit dem Bus nach Norddorf. 

Auf Amrum leben auf 20,46 Quadratkilometer etwa 2 300 Einwohner. Der vorgelagerte Kniepsand ist etwa 10 Quadratkilometer groß. „Amrum liegt sehr lagestabil in der See“, so Chris. Im Osten werden die Wittdüner und die Norddorfer Marsch durch Deiche geschützt.

Hauptwirtschaftszweig ist der ganzjährige Tourismus. „Unsere schöne Insel wird jedes Jahr von etwa 1,3 Millionen Touristen besucht“, so Chris. Aber ab 1890 wurden unter der Regie von Pastor Bodelschwingh in Norddorf viele „Seehospizen“ gebaut. Diese Kureinrichtungen existieren heute noch und werden ganzjährig genutzt.

Das gemeinsame Mittagessen wurde in Norddorf eingenommen. Daran schloss sich ein Spaziergang an den Strand an. „Wat is dat hier blots schön“, so Hans-Detlef Jochimsen (75) aus Stapel.

Ein weiterer Höhepunkt war die Rückfahrt mit dem „Insel-Paul“ entlang der Ostküste von Amrum. Besonders die Windmühle von Nebel (1770/71) stach dabei ins Auge.

Die Schifffahrt nach Dagebüll verlief planmäßig. Zum Abschluss gab es leckere Brotschnitten in „Bergers Gasthof“ in Enge. Hier bedankte sich der Kameradschaftsbundvorsitzende Peter Thomsen aus Erfde bei dem Reisebus-Team-Leiter Thomas Matthiesen aus Twedt und  Hans-Heinrich Schmidt aus Twedt für die Ausarbeitung der gelungenen Reise. „Wi bruukt gor nich wiet to fohrn, mit ju klappt dat jümmers“, so Thomsen.

Text: P. Thomsen

Kreisübergreifende Veranstaltung der Altgedienten

Über diese moderne Leitstelle werden die Einsätze gelenkt
Über diese moderne Leitstelle werden die Einsätze gelenkt
Andree Wendt erklärt das Spezialfeuerwehrfahrzeug mit 4.000 Kilogramm Löschpulver
Andree Wendt erklärt das Spezialfeuerwehrfahrzeug mit 4.000 Kilogramm Löschpulver

In den Feuerwehren hört die Kameradschaft nie auf. So fand für die Altgedienten der Kreise Schleswig-Flensburg, Nordfriesland und Dithmarschen ein Treffen der Vorstände südlich der Eider statt.

Dithmarschens Vorsitzender Hans Hahnkamp hatte ein interessantes Programm aufgestellt. Zuerst besuchte man die Werkfeuerwehr „Sasol“ in Brunsbüttel. Der Oberamtsrat und Chef der Werkfeuerwehr, Andree Wendt, gab einen kurzen Überblick zur Firmengeschichte. Der südafrikanische Konzern „Sasol“ ist seit 2001 in Deutschland eingestiegen. Man hat noch  weitere Werke in Hamburg und Marl. Man produziert hauptsächlich Fettöle und Tonerde. Allein in Brunsbüttel beschäftigt man 700 Mitarbeiter. Durch die chemischen Prozesse, die bei der Herstellung der Produkte ablaufen, besteht eine „hohe Brandlast“.

Zur Werkfeuerwehr gehören 25 hauptamtliche Feuerwehrkräfte, die in einer modernen Wache untergebracht sind. Zusätzlich hat man noch 65 nebenamtliche Feuerwehrkameraden, die in der laufenden Produktion beschäftigt sind. „Diese verrichten ihren Dienst freiwillig, aber dafür bekommen sie einen finanziellen Anreiz zum Lohn“, so Wendt. Die sechs Feuerwehrfahrzeuge und die sieben Anhänger sind der Brandlast angepasst. Über eine feste Wasserleitung fördern zwei Tauchpumpen aus dem angrenzenden Nordostseekanal bis zu 20 Tonnen Löschwasser pro Minute bei einem Druck von 11 bar. Ein Spezialfahrzeug ist mit 4.000 Kilogramm Löschpulver bestückt.

In der Feuerwehrtechnischen Zentrale in St. Michaelisdonn stellte der stellvertretenden Kreiswehrführer Klaus Vollmert Dithmarschens Feuerwehrwesen vor. Die 116 Kommunen verfügen über 90 Feuerwehren mit 3.399 Mitgliedern. Zusätzlich hat man 23 Jugendfeuerwehren mit 513 Mitgliedern. „Unser Kreis leidet unter der Demografie und hat abnehmende Einwohnerzahlen“, so Vollmert. Schon jetzt schaffen es über 30 Wehren nicht, die vorgeschriebene Sollstärke vorzuhalten. Selbst die Jugendfeuerwehren im Kreisgebiet haben in den letzten zwei Jahren 23 Mitglieder weniger. „Wir wollen mit Kinderfeuerwehren da gegensteuern“, erklärte Vollmert. Anhand von Zahlen belegte er weiter, dass nur zwei Prozent der Dithmarscher Bevölkerung sich zum freiwilligen Feuerwehrdienst bekenne. In Burg hat man schon die erste Pflichtfeuerwehr. „Die läuft aber hervorragend“, bestätigte Vollmert.

Text: P. Thomsen

Kameradschaftsbund ehemaliger Wehrführer besuchte den Partnerkreis Pisz in Polen

Offizieller Empfang bei Landrat Andrzey Nowicky (rechts)
Offizieller Empfang bei Landrat Andrzey Nowicky (rechts)

Schleswig (lat): Mit 44 Personen machten sich die Mitglieder des Kameradschaftsbundes ehemaliger Wehrführer auf den Weg nach Polen. Schwerpunkt war der Besuch des Partnerkreises Pisz in Masuren. Hier wurde die Delegation aus Schleswig-Flensburg gemeinsam mit polnischen Feuerwehrführungskräften offiziell von dem Landrat Andrzey Nowicki empfangen. Nowicky würdigte die vielfältigen Verbindungen zwischen beiden Kreisen. „Auch wenn vieles zurzeit durch die jetzige Regierung nicht in unserem Sinne läuft, wir begrüßen ausdrücklich die Partnerschaft zum Kreis Schleswig-Flensburg“, so Nowicky. Der mitgereiste Ehrenkreispräsident Johannes Petersen aus Glücksburg pflichtete Nowicky voll und ganz bei. „Polen ist unser Nachbar im Osten und gegenseitige Besuche gehören wie selbstverständlich zu einer Nachbarschaft“, so Petersen. Kameradschaftsbundvorsitzender Peter Thomsen aus Erfde hob vor allem hervor, dass junge Menschen aus beiden Ländern sich gegenseitig besuchen sollten, um gegenseitige Vorbehalte abzubauen. Ganz pragmatisch ging der zweite stellvertretende Kreiswehrführer Malte Simonsen aus Schleswig vor, in dem er eine persönliche Einladung aussprach: „Wir vom Amt Haddeby möchten polnische Feuerwehrkräfte aus Pisz zu unserem Amtsfeuerwehrtag im nächsten Jahr in Fahrdorf begrüßen.“ 

Text: P. Thomsen

Mitglieder des Kameradschaftsbundes ehemaliger Wehrführer feiern mit

Der Kreisfeuerwehrverband Schleswig-Flensburg feierte sein 125-jähriges Bestehen. Dazu lud man am Samstagnachmittag die Mitglieder des Kameradschaftsbundes ehemaliger Wehrführer mit Partnerinnen ein. Über 70 Personen erlebten einen kurzweiligen Nachmittag in der Fahrzeughalle der feuerwehrtechnischen Zentrale in Schleswig.

Kreiswehrführer Mark Rücker gab einen Rückblick über die Historie des Kreisfeuerwehrverbandes. „Das Aufgabenspektrum der Feuerwehren hat sich erweitert und dementsprechend müssen wir uns durch verstärkte Aus- und Weiterbildung anpassen“, so der oberste Chef der 188 Freiwilligen Wehren im Kreisgebiet. Besonders stolz zeigte sich der Kreiswehrführer im Hinblick auf die Entwicklung der 35 Jugendfeuerwehren. „Hier wächst der Nachwuchs heran, den wir benötigen“, ergänzte Rücker.

Auf humorvolle Art erinnerte Ehrenkreiswehrführer Hans-Heinrich Jacobsen auf die Veränderungen im Feuerwehrwesen nach der Kreisgebietsreform im Jahre 1974 hin. „Es gab hier und da Animositäten, aber das Ziel war es, an einem Strang zu ziehen“, so Jacobsen.

Kameradschaftsbundvorsitzender Peter Thomsen wies während seiner Ansprache auf die Verbundenheit der „Altgedienten“ mit den heutigen Aktiven hin. „Und das Schönste ist, dass ihr uns nicht vergessen habt und wir mit euch feiern dürfen“, so Thomsen.

Zum Gelingen des Nachmittags trugen vor allem die sieben „Blech-Rebellen“ aus dem 292 Einwohner zählenden Tielen bei. Sie spielten Blechblasmusik vom Feinsten. „Dat weer mol Bloosmusik, wie man se richtig geneten kunn“, lobten Peter Conrad und Erich Petersen.

Die Mitglieder des Kameradschaftsbundes bedanken sich auf diesem Wege noch einmal recht herzlich für den schönen Nachmittag in Schleswig.

Kameradschaftsbund mit Partnerinnen auf Sommertour

Begeistert von der Aussicht vom Stollberg bei Bredstedt
Begeistert von der Aussicht vom Stollberg bei Bredstedt

Am 15. Juni 2017 begaben sich 66 Personen bei bestem Wetter mit dem Busunternehmen Peter Matthiesen aus Twedt in das benachbarte Nordfriesland. Ehrenmitglied Hans-Heinrich Schmidt hatte zusammen mit Thomas Matthiesen ein Programm vom Feinsten ausgearbeitet. Unter fachkundiger Führung besichtigte man Schlüttsiel. Dann ging es durch verschiedene Naturerlebnisräume an der nordfriesischen Nordseeküste. Ein Höhepunkt war die Gegend um Stollberg. Von dem 44 Meter über NN liegenden Areal  - der „Balkon von Nordfriesland“ -  hatte man einen wunderbaren Überblick auf die Halligwelt. Einig waren sich alle, dass es in Schleswig-Holstein einmalig schöne Landschaften gibt. „Wer hüüt nich mitween is, de hat wat versüümt“, so das Fazit von Lorenz Lammers aus Treia. Auch die eingenommenen Mahlzeiten waren perfekt zubereitet. 

Viele Aktivitäten beim Kameradschaftsbund ehemaliger Wehrführer

Foto: Egon Ossowski, Jakob Heldt, Peter Conrad, Hans-Werner Staritz und Peter Thomsen (v.l.)
Foto: Egon Ossowski, Jakob Heldt, Peter Conrad, Hans-Werner Staritz und Peter Thomsen (v.l.)

Erfde (lat): Über 70 Mitglieder des Kameradschaftsbundes ehemaliger Wehrführer im Kreise Schleswig-Flensburg e.V. fanden sich im Landgasthof  Lühr in Erfde zur Jahreshauptversammlung ein. „Wir verstehen uns als Bindeglied zwischen den aktiven Mitgliedern der Feuerwehren und ehemaligen Feuerwehrführern im Kreisgebiet“, so der erste Vorsitzende Peter Thomsen aus Erfde.

In seinem Jahresrückblick ging Thomsen auf die vielfältigen Aktivitäten des 118 Mitglieder zählenden Vereines ein. So traf man sich mit den Nachbarvereinen ehemaliger Wehrführungen aus den drei umliegenden Kreisen zu einem Erfahrungsaustausch. Zusätzlich besuchte man die THW-Ortsgruppe in Schleswig. „THW und Feuerwehren haben vieles gemeinsam“, so Thomsen. Zweimal führte man gemeinsam mit den Frauen Veranstaltungen durch.

Ein Highlight bietet man für den September 2017 an. Es geht vom 10. bis zum 16.  September in den Patenkreis Pisz/Johannisburg in Masuren (Polen). „Unser Kameradschaftsbund ist ein wichtiger Bestandteil in der Lebendigkeit der deutsch-polnischen Freundschaft“, so der Vorsitzende. Es sind noch wenige Restplätze frei. Auskünfte erteilt Peter Thomsen (04333-567).

Dem Kassenbericht von Egon Ossowski aus Handewitt war zu entnehmen, dass der Verein auf gesunden Füßen steht.

Bei den anstehenden Wahlen konnten alle Ämter besetzt werden. Neuer Schriftführer ist Hans-Werner Staritz aus Stolk. Zum zweiten Vorsitzenden wählte man Jakob Heldt aus Mittelangeln. Beisitzer wurde Peter Conrad aus Dollerup. Neue Kassenprüfer sind Ewald Petersen aus Ellund und Manfred Heisch aus Schafflund.

In seinen Grußworten erwähnte Erfdes Bürgermeister Thomas Klömmer den Stellenwert der Gemeinde Erfde in dem Kreissüdwesten. „Wir bieten im Hinblick auf die Daseinsfürsorge unseren Bewohnern ein breites Spektrum an“, so Klömmer. Der Amtswehrführer Sönke Rahn stellte das intakte Feuerwehrwesen in dem Amt Kropp-Stapelholm vor. „Besonders stolz sind wir auf unsere sieben Feuerwehrmusikzüge in dem Amtsgebiet“, so Rahn.

Text: P. Thomsen

Ehemalige Wehrführer aus vier Kreisen trafen sich in Schleswig

Malte Simonsen berichtet über das aktuelle Geschehen in dem Kreisfeuerwehrverband. Bild: P. Thomsen
Malte Simonsen berichtet über das aktuelle Geschehen in dem Kreisfeuerwehrverband. Bild: P. Thomsen

In der Feuerwehrzentrale Schleswig trafen sich die Vorstände der Nachbarschaftskameradschaften aus Nordfriesland, Dithmarschen, Rendsburg-Eckernförde und Schleswig-Flensburg zu einem Gedankenaustausch und zu einer Wissensvertiefung.

Als erstes besuchte man die THW-Geschäftsstelle in Schleswig. Referent Roland Knipper gab einen Überblick über die Organisationsstruktur des THW. In  Deutschland gibt es insgesamt 667 Ortsverbände mit etwa 82 000 Helfern. „Davon sind 98,5 Prozent ehrenamtlich bei uns tätig“, so Knipper. Das THW bietet ein vielseitiges Leistungsspektrum für Einsätze im In- und Ausland an. „Es arbeitet aber nie allein, sondern immer im Verbund mit anderen Einrichtungen“, fuhr Knipper fort. Die Alarmierung geschieht über die jeweiligen Regionalleitstellen. „Bei uns dauert es aber von den Hilfsfristen her länger als bei Feuerwehren“, so der Referent. Das THW ist nur stützpunktmäßig aufgestellt und die Helfer benötigen längere Anfahrzeiten.

Über das Geschehen in dem Kreisfeuerwehrverband Schleswig-Flensburg referierte der zweite stellvertretende Kreiswehrführer Malte Simonsen. „Erfreulich ist es für die über 6 400 ehrenamtlichen Brandschützer, dass wir bis spätestens Ende des Jahres alle digital alarmieren können“, so Simonsen. Der Digitalfunk habe sich bisher perfekt bewährt und es gibt keine „Funklöcher“ mehr. Auch das neue Feuerwehrverwaltungsprogramm „Fox 112“ erleichtert das Ausbildungs- und Einsatzgeschehen. An den bisherigen Kreisfeuerwehrmärschen möchte man festhalten. „Aber auch hier sind wir gegenüber Neuerungen aufgeschlossen“, ergänzte Simonsen. Angedacht seien parallel stattfindende Laufstrecken. „Wir müssen vermehrt darauf achten, die Fitness unserer Kräfte zu stärken“, so Simonsen. Ein Highlight für Feuerwehren und Technikbegeisterte findet vom 25. Mai bis zum 28. Mai 2017 in dem benachbarten Sonderburg statt. „Im Rahmen der 22. Internationalen Feuerwehrsternfahrt werden hier Feuerwehr-Oldies aus aller Herrenländer zu sehen sein“, warb der stellvertretende Kreiswehrführer.

Der Kameradschaftsbundvorsitzende des Kreises Schleswig-Flensburg, Peter Thomsen aus Erfde, wies abschließend darauf hin, dass die Mitglieder mit Damen sich am 15. Oktober um 14.30 Uhr zu einem gemütlichen Nachmittag in Havetoftloit treffen. Die Anmeldungen haben bis zum 10. Oktober zu erfolgen.

Text: P. Thomsen

Ehemalige Wehrführer besuchten Norderdithmarschen

Freier Blick vom Deich auf die Nordsee    Bild: P. Thomsen
Freier Blick vom Deich auf die Nordsee
Bild: P. Thomsen

Mit 85 gut gelaunten Teilnehmern ging es mit zwei Bussen zunächst in die 7 200 Einwohner zählende Stadt Meldorf. Dort erwartete man die Reiseführerinnen Ingrid Hemke und Ursel Burmeister. Zunächst wurde der von 1250 bis 1300 erbaute Dom besichtigt. Diese auf einem Geestsporn errichtete „Mutterkirche“ zeichnet sich durch eine hervorragende Akustik aus. „Dat mutt man hört hem, sonst glöövt dat keener“, so der Kommentar von Lorenz Lammers aus Treia.

Anschließend ging es zur „Dusend-Düwels-Warft“. Hier wehrte die damals freie „Bauernrepublik Dithmarschen“ am 17. Februar 1500 den Angriff von über 16 000 Mitgliedern der „Schwarzen Garde“ ab. Aber im Jahre 1559 wurden die Dithmarscher erneut angegriffen und kamen unter die Abhängigkeit der Adligen aus Dänemark und Gottorf.

Weiter ging es in Richtung Nordsee zum „Miele-Speicher-Becken“.

Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch des „Dithmarscher Gänsemarktes“ in Gudendorf. Betriebsleiter Stefan Anders berichtete davon, dass man jährlich 200 000 Gänseküken aufzieht und diese bundesweit vermarktet. „Unsere Gänse wachsen in Freilandhaltung bei Vertragslandwirten auf“, so Anders.

Ein „Dithmarscher-Mehlbüüdel-Eeten“ nahm man in Meldorf im Hotel „Zur Linde“  ein. Zum Abschluss gab es leckere Brotschnitten in der „Doppeleiche“ in Hohn. Hier bedankte sich der Kameradschaftsbundvorsitzende Peter Thomsen aus Erfde bei dem Reisebus-Team-Leiter Thomas Matthiesen aus Twedt und dem kommissarischen Schriftführer Hans-Heinrich Schmidt aus Twedt für die gelungene Reise. „Wi bruukt gor nich wiet to fohrn, mit ju klappt dat jümmers“, so Thomsen.

Text: P. Thomsen

Ertüchtigung für die ehemaligen Wehrführer des Kameradschaftsbundes SL-FL

Bild: T. O. Böwes / KFV SL-FL
Bild: T. O. Böwes / KFV SL-FL

Bei bestem Wanderwetter fand der 40. Feuerwehrmarsch des Kreisfeuerwehrverbandes SL-FL in Oeversee statt. Seit Bestehen des Kameradschaftsbundes ehemaliger Wehrführer ist man mit dabei. „Für unseren Verein war es die 25. Teilnahme“, so Vereinsvorsitzender Peter Thomsen aus Erfde.

Alle acht Teilnehmer waren sich einig, dass die Feuerwehrkräfte aus Oeversee eine ausgezeichnete Strecke durch das Landschaftsschutzgebiet Fröruper Berge ausgewählt hatten. „Man bruukt gor nich in de Bargen to fohrn“, so der Kommentar von Klaus Butenschön aus Tetenhusen.

Die acht Kameraden bewältigten den 10 Kilometer langen Rundgang in 120 Minuten. Zwischendurch hatte man Zeit für interessante Gespräche. „Wi sind alle bit nächste Mol weller dorbi“, so der einhellige Kommentar der Gruppe, die ein Durchschnittsalter von 72,9 Jahren aufwies. Ältester Teilnehmer des 40. Kreisfeuerwehrmarsches war der 80-jährige Günter Rieck aus Lüngerau. 

Text: P. Thomsen

Bild: T. O. Böwes / KFV SL-FL

Hans-Heinrich Schmidt - eine zuverlässige Stütze im Kameradschaftsbund ehemaliger Wehrführer

Peter Thomsen, Hans-Heinrich Schmidt und Johannes Marxen
Peter Thomsen, Hans-Heinrich Schmidt und Johannes Marxen

Langballig: 78 Personen konnte der 1. Vorsitzende Peter Thomsen aus Erfde in der Landgaststätte „Station L“ zur 25. Jahreshauptversammlung der ehemaligen Wehrführer im Kreise Schleswig-Flensburg begrüßen.

In seinem Jahresrückblick ging er auf die vielfältigen Aktivitäten des 126 Mitglieder zählenden Vereines ein. Höhepunkt war der mit 105 Personen durchgeführte Sommerausflug auf die Halbinsel Eiderstedt. Dem Bericht des Kassenwartes Egon Ossowski war zu entnehmen, dass der Verein „auf gesunden Füßen steht“.

Zum neuen Schriftführer wählte man einstimmig den 65-jährigen Johannes Marxen aus Loit. Der bisherige Amtsinhaber Hans-Heinrich Schmidt (78) aus Twedt wurde von der Versammlung zum „Ehrenmitglied des Kameradschaftsbundes“ gewählt. In seiner Laudatio würdigte Thomsen die ehrenamtlichen Leistungen von Schmidt. Der gelernte Landwirt und später als Versicherungskaufmann tätige Schmidt trat 1957 in die Feuerwehr Twedt ein und wurde hier 1968 zum Gemeindewehrführer gewählt. Diese Funktion übte er 23 Jahre lang aus. Von 1991 bis 2003 war Schmidt Amtswehrführer in dem damaligen Amt Tolk. In dem Kameradschaftsbund ehemaliger Wehrführer übte er von 2004 bis 2016 die Funktion als Schriftführer aus. Zusätzlich organisiert er die Sommerausflüge des Vereines „Mit deiner dir eigenen Gewissenhaftigkeit und Zuverlässigkeit warst du eine Stütze unseres Vereines“, so Thomsen.

Zu Kassenprüfern wählte man Horst Albrecht und Hans Jürgen Nielsen.

In den Grußworten der Gäste stellte Langballigs Bürgermeister Peter Dietrich Henningsen „seine“ 1 500 Einwohner zählende Gemeinde vor. Kreiswehrführer Mark Rücker informierte über das Feuerwehrgeschehen im Kreisgebiet. „Der Digitalfunk ist bei uns angekommen“, so Rücker. Von dem kommunalen Feuerwehrwesen berichteten Amtswehrführer Peter Schreiber und Ortswehrführer Holger Balow. „Besonders stolz sind wir auf 40 Jungen und Mädchen in unserer Jugendfeuerwehr“, unterstrichen beide.

Der Kameradschaftsverein hat wieder Attraktives vor: Am 7. Juli 2016 unternimmt man eine Tagesfahrt nach Norderdithmarschen und für 2017 ist eine Reise in den Patenkreis nach Pisz in Masuren vorgesehen.

Peter Thomsen hat immer ein offenes Ohr

Vorsitzender Peter Thomsen steht Euch bei Fragen immer gerne zur Seite. Seine Kontaktdaten bekommt Ihr in der Geschäfsstelle. 

 
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