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26.10.2009 -
Feuer zerstört Einfamilienhaus in Groß Rheide
Groß Rheide, 24.10.2009 Bei einem Großfeuer wurde in der vergangenen Nacht in Groß Rheide ein Einfamilienhaus nahezu vollständig zerstört.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand bereits der gesamte Dachstuhl eines seit Jahren im Umbau befindlichen Einfamilienhauses in der Groß Rheider Hauptstraße komplett in Flammen.
Die Leitstelle Nord setzte neben der zuständigen Gemeindewehr Groß Rheide und der Feuerwehr Kropp, auch die Wehren aus Ellingstedt, Börm und Dörpstedt in Bewegung.
Die drei letztgenannten kamen aber nicht mehr zum Einsatz, da die Lage von den Wehren aus Groß Rheide und Kropp rasch unter Kontrolle gebracht werden konnte.
Der Bewohner sollte sich laut Auskunft von Nachbarn nicht im Haus aufgehalten haben, und musste daher von der Polizei ausfindig gemacht werden.
Zur weiteren Erkundung wurde dennoch einen 3-Mann-Trupp unter Atemschutz ins Gebäude geschickt. Die Suche beschränkte sich hierbei lediglich auf das Erdgeschoss, da ein Vorgehen ins Dachgeschoss zu diesem Zeitpunkt nicht mehr möglich war.
Nachdem sich der Trupp bei der zentralen Atemschutzüberwachung zurückgemeldet hatte, wurde der eigentliche Löschangriff eingeleitet. Hierbei kamen insgesamt sechs C-Rohre zum Einsatz, teilweise unter Atemschutz.
Das Dach des Hauses war mit Eternitplatten eingedeckt, die bei direkter Flammenbeaufschlagung mit einem lauten Knall in Dutzende Teile zerplatzten. Als besonders effektiv erwies hierbei der gezielte Löschangriff von oben, aus dem Korb der Gelenkmastbühne der Kropper Feuerwehr. In Kombination mit einem Schaufelbagger, der den Dachstuhl Stück für Stück einriss, konnten die Brandnester schnell erstickt werden.
Das Erdgeschoss blieb von den Flammen zwar verschont. Aber trotz einer Betonzwischendecke hatten Rauch und Löschwasser auch hier ihre Spuren hinterlassen.
Obwohl bei diesem Feuer ein Schaden von schätzungsweise 100.000,00 EUR entstand, gelang es der Feuerwehr die Nachbargebäude vor einem Übergreifen der Flammen zu bewahren.
Das Feuer brach nach ersten Erkenntnissen im Dachgeschoss des Hauses aus. Die Brandursache ist noch unklar. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.
Die Feuerwehr war mit rund 40 Einsatzkräften im Einsatz. Ein Rettungswagen wurde zum Eigenschutz der eingesetzten Atemschutzgeräteträger nachalarmiert.




