Missglücktes Überholmanöver: Auto rammt Wohnmobil und wird von LKW erfasst

Sieverstedt/ iwe – Großeinsatz für die Rettungskräfte am Montagmorgen auf der Landesstraße 317 zwischen Tarp und Schleswig: Dort mussten die Einsatzkräfte eine nach einem Zusammenstoß mit einem Lastzug in ihrem Wagen eingeklemmte Frau befreien. Die Straße musste für mehrere Stunden voll gesperrt werden.

Der Unfall ereignete sich gegen 6.15 Uhr in Höhe Stenderupbusch. Nach ersten Informationen war der Fahrer des Lastzuges in Richtung Flensburg unterwegs. Zwei hinter ihm fahrende Autos setzten dann zu einem Überholvorgang an. Die Fahrerin des zweiten Wagens unterschätzte aber vermutlich die Geschwindigkeit eines entgegenkommenden Wohnmobils. Während der erste überholende Wagen es noch schaffte rechtzeitig wieder einzuscheren gelang dies der Fahrerin des VW Golf nicht. Sie kollidierte zunächst frontal mit dem Wohnmobil. Durch den Aufprall wurde sie zurück auf ihre Fahrspur geschleudert. Der Fahrer des 40-Tonners konnte jedoch nicht mehr rechtzeitig bremsen und erfasste den quer stehenden Kombi. Dieser wurde von dem Lastzug rund 100 Meter weit geschoben, bevor beide Fahrzeuge im Grünstreifen zum Stehen kam.

Durch die alarmierten Feuerwehren Süderschmedeby, Sieverstedt-Stenderup, Tarp und Wanderup musste die im Wagen eingeschlossene Frau mit schwerem Gerät befreit werden. Dazu trennten die Feuerwehrleute das Dach des Wagens ab. Parallel dazu wurde die Verunglückte durch den Rettungsdienst und den Notarzt versorgt. Sie wurde mit schweren, aber nichts lebensbedrohlichen Verletzungen in eine Klinik eingeliefert.

Sowohl der Fahrer des Lastzuges als auch die Insassen des Wohnmobils blieben unverletzt.

Der total zerstörte Golf und das ebenfalls schwer beschädigte Wohnmobil mussten ebenso abgeschleppt werden wie ein ebenfalls am Unfall beteiligter BMW, während der Lastzug seine Fahrt selbst fortsetzen konnte, nachdem er aus dem Grünstreifen gezogen worden war.

Die Landesstraße musste dennoch im morgendlichen Berufsverkehr für mehrere Stunden voll gesperrt werden.

Text: Nordpresse

 
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