Hoher Schaden nach Brand in Strohlager

Lindewitt/ iwe – Der Brand eines Strohlagers im Freien hat in der Nacht nicht nur über 100 Einsatzkräfte stundenlang in Atem gehalten, sondern auch einen immensen Schaden verursacht. Der Brand griff auf eine Lagerhalle über, in der Landmaschinen untergestellt waren. 

Der vom Brand betroffene Landwirt selbst meldete das Feuer gegen 23.15 Uhr, nachdem er darauf aufmerksam gemacht worden war, dass sein Strohlager in Flammen steht. Die Rettungsleitstelle alarmierte sofort mehrere Feuerwehren aus der Umgebung sowie den Gefahrgut-Löschzug des Kreises Schleswig-Flensburg, da sich auf dem Gelände im Ortsteil Sillerup auch eine Biogasanlage befindet.

Als die ersten Einsatzkräfte an dem Gehöft im Christiansburger Weg eintrafen, brannte das Freien gelagerte Stroh bereits lichterloh. Mit einem sofortigen Löschangriff konnten die Feuerwehrleute den Brand eindämmen. Durch die große Hitzeentwicklung hatte das Feuer aber bereits auf eine an die gelagerten Strohvorräte angrenzende Halle übergegriffen. Der Landwirt konnte noch einige Traktoren, Erntemaschinen und Anhänger aus der Halle ins Freie befördern – einige der Fahrzeuge und Geräte wurden durch die große Hitze jedoch erheblich beschädigt.

Durch den massiven Einsatz von Löschwasser konnten die über 100 eingesetzten Feuerwehrleute von sechs Wehren aber einen Vollbrand der Lagerhalle und damit einen Totalverlust verhindern.

Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig, da der große Stapel mit Stroh-Rundballen zum Ablöschen der Glutnester auseinandergezogen werden musste. Die Arbeiten an der Brandstelle dauerten bis zum Morgen an.

Zur Brandursache konnte die Polizei noch keine Angaben machen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Text und Bilder: Nordpresse

 
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