Neues Einsatzmittel für die Jagler Feuerwehr

Die Feuerwehr Jagel konnte durch Sponsoren eine Drohne für anschaffen. 14 Kameradinnen und Kameraden wurden geschult und haben den „Drohnen Führerschein“ absolviert und haben in zahlreichen Übungsstunden das Fliegen der Drohne erlernt. 

Um die Drohne in den Einsatz zu bringen sind drei Kameraden notwendig. Ein „Gruppenführer Drohne“, ein „Pilot“ und ein „Piloten Helfer“. Der Gruppenführer hält den Kontakt zum Einsatzleiter, der Pilot und sein Helfer fliegen die Drohne. Die Drohne darf nur auf Sichtflug geflogen werden, dass bedeutet das der Pilot nur in dem Umkreis fliegen darf, in dem er die Drohne auch sieht. 

Die Drohne ist mit einer Wärmebildkamera ausgestattet und hat eine Einsatzdauer von ca. 25 Minuten. Insgesamt stehen vier Akkus zur Verfügung, so können 100 Minuten mit nur kurzer Unterbrechungszeit geflogen werden. Nach Eintreffen an der Einsatzstelle ist die Drohne in 4-5 Minuten einsatzbereit. 

Eine Besonderheit gibt es noch in Jagel, durch den Flugplatz der Bundeswehr muss die Feuerwehr 1,5km Abstand zu diesem einhalten, um den Flugbetrieb nicht zu stören. Außerdem muss vor jedem Einsatz der Tower des Flugplatzes informiert werden. Ein Nachteil hat die Drohne allerdings, ein Einsatz bei Regen ist leider nicht möglich, da Elektronik und Wasser sich nicht so gut vertragen. 

Ab dem 01. November ist die Drohne über die Leitstelle Nord in Harrislee für alle Feuerwehren alarmier bar, davon geht Wehrführer Marc Bannick aus. 

Text: T. O. Böwes / KFV SL-FL

 
Kreisfeuerwehrverband auf Facebook
Kreisfeuerwehrverband auf Facebook
Kreisjugendfeuerwehr auf Facebook
Kreisjugendfeuerwehr auf Facebook
QR Code für unsere App
QR Code für unsere App