Neue Kameraden für die Wehren im Bereich H2O

Zahlreiche Gäste konnten sich vom können der 35 Teilnehmer am Truppmannlehrgang und 14 Teilnehmer am Truppführerlehrgang im Ausbildungsverbund H2O überzeugen. H2O steht hier nicht für Wasser, sondern für die Gemeinden Handewitt und Harrislee sowie für das Amtsgebiet Oeversee. Im Ausbildungsverbund werden die Kameradinnen und Kameraden für 15 Feuerwehren ausgebildet, die den Schutz von über 30.000 Einwohnern in dem Bereich sicherstellen. 

Mit großen Respekt und Hochachtung verfolgen die Ämter und Gemeinden die Arbeit der Feuerwehr, die aus dem Gemeindeleben nicht mehr weg zu denken sind, so waren sich Bürgervorsteher (Harrislee) Heinz Petersen und Amtsvorsteher (Amt Oeversee) Ralf Bölck einig. 

Drei Bewerter waren nach Oeversee gekommen, um die sieben gezeigten Übungen zu bewerten. Ralf Käber, Benno Gasa und Alex Kühn mussten schnelles Schrittes unterwegs sein um alles zu sehen. 

Zwei Personen waren eingeklemmt, eine unter einem Anhänger und eine Person unter einem Stein. Der Anhänger wurde mittels Hebekissen angehoben und mit Unterbaumaterial unterbaut und gesichert, so konnte die Person schnell und sicher gerettet werden. Das gleich gilt für die Person unter dem Stein. Eine weitere Person ist eine Böschung heruntergestürzt und musste mittels Schleifkorbtrage gerettet werden. „Da sieht man wieder, dass die Knoten in der Feuerwehrarbeit Grundhandwerk ist und das sie regelmäßig geübt werden müssen“, so Alex Kühn bei der anschließenden Manöverkritik.

Für die erste Gruppe der Truppführer gab es eine etwas schwierigere Aufgabe. Durch schwache Tagesverfügbarkeit war noch kein Gruppenführer beim Eintreffen des ersten Löschfahrzeuges vor Ort, so musste die Funktion durch einen Lehrgangsteilnehmer übernommen werden. Es galt eine Person aus dem verrauchten ersten Obergeschoss der Grundschule in Oeversee zu retten. Mittels Mehrzweckleiter ging der Angriffstrupp unter Atemschutz in den Lehrsaal vor und rettete sicher die Person, die sich vorher am Fenster bemerkbar gemacht hat. 

Weitere Gruppen wurden alarmiert um aus der Treene, die an der Schule vorbeifließt, eine Wasserversorgung sicher zu stellen. Dazu kam ein TSA (Tragkraftspritzenanhänger) aus dem Jahr 1943 zum Einsatz. Der TSA steht der Feuerwehr Haurup-Hüllerup nur zu Übungszwecken noch zur Verfügung und wurde für den Lehrgangsabschluss eingesetzt. Die letzte Gruppe musste einen Löschangriff aufbauen, um das restliche Schulgebäude zu schützen. 

Am Ende waren sich alle einig, eine exzellente Leistung bei dieser kreativen Übung wo in den Wehren nur noch Kleinigkeiten verbessert werden müssen. Es werden gut ausgebildete Kameradinnen und Kameraden an die Feuerwehren übergeben. 

Das Ausbilderteam wurde von den Teilnehmern deutlich überrascht, in dem es Geschenke gab für einen geplanten Helgolandausflug. 

Der Wasserverband Nord aus Oeversee hatte eine besondere Überraschung für alle. Am Gerätehaus der Feuerwehr Oeversee-Frörup wurde eine Hydrantengalerie von den Auszubildenden erdacht und umgesetzt. Dort sind jetzt alle möglichen Hydranten zur Ausbildung aufgebaut um eine gute Ausbildung zu ermöglichen. 

Weitere Bilder

Text: T. O. Böwes / KFV SL-FL

 
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