Förderverein ermöglichte Jugendfreizeiten und Fire-Card

Fördervereins-Vorsitzender Klaus Nielsky (2.v.re), sein Stellvertreter Peter Thomsen (li), Kreispräsident Ulrich Brüggemeier (re) und stellv. Kreiswehrführer Bernd Waschnick

KREIS SL-FL     In der Mitgliederversammlung des Fördervereins für die freiwilligen Feuerwehren im Kreis Schleswig-Flensburg wies Vorsitzender Klaus Nielsky auf die Unterstützung von Jugendfeuerwehren hin. Auch im ablaufenden Jahr sei es das Kerngeschäft gewesen, einzelnen Mitgliedern Zuschüsse zu gewähren, damit sie an Ferienlagern und sonstigen Freizeitaktivitäten ihrer Organisationen teilnehmen konnten.

Außerdem habe man einen Beitrag zum 125-jährigen Jubiläum des Kreisfeuerwehrverbandes geleistet und die gesamten Druckkosten für die Fire-Card übernommen, die inzwischen an alle Feuerwehrleute ausgegeben ist. „Diese Karte (in Verbindung mit dem Personalausweis) steht für die Anerkennung der Leistung unserer Feuerwehrfrauen und -männer, die ehrenamtlich unter Verzicht auf Privatleben und Bereitschaft zur Übernahme gesundheitlicher Risiken für uns alle erbracht wird“, lobte Klaus Nielsky.

Immer mehr Firmen würden mitmachen und aktiven Helfern der Feuerwehren Vergünstigungen gewähren. Dafür könnten sie kostenfrei auf der Homepage des Kreisfeuerwehrverbandes werben, machte sich auch stellvertretender Kreiswehrführer Bernd Waschnick für die Fire-Card stark.

Damit auch diejenigen, die ab jetzt aktiv in eine Freiwillige Feuerwehr eintreten, in den Genuss der Karte kommen, hat der Förderverein nachgelegt und in der vergangenen Woche für 900 Euro einen Plastikkartendrucker beschafft. Sobald neue Mitglieder der Geschäftsstelle gemeldet sind, erhalten sie dort ihr persönliches Exemplar.

Der Kassenbericht zeigte mit deutlich mehr Ausgaben als Beitragseinnahmen das diesjährige Engagement des Fördervereins, der satzungsgemäß auf Antrag dort einspringt, wo keine gesetzliche Pflicht für den Träger des Brandschutzes besteht. Was das künftig sein könnte, schlug Ehren-Kreiswehrführer Hans-Heinrich Jacobsen vor (der zusammen mit Peter Lach zum Kassenprüfer gewählt wurde): „Könnten wir nicht Feuerwehren belohnen, die Flüchtlinge aufnehmen, damit deren Integration besser gelingt?“

Schleswigs Wehrführer Sönke Schloßmacher berichtete in dem Zusammenhang nur Positives über drei Asylbewerber in den eigenen Reihen, die mit ihrer Einsatzbereitschaft etwas zurückgeben wollten als Dank für die Aufnahme.

Ein generelles Lob für alle Feuerwehrleute sprach Kreispräsident Ulrich Brüggemeier, selbst Mitglied im Förderverein, aus: „Sie sind alle freiwillig, immer für uns einsatzbereit und halten zusammen. Unsere Gemeinschaft kann gar nicht ohne diese Ehrenamtler. Und ihre Ehepartner halten ihnen den Rücken frei. Danke.“

Was diese Feuerwehrleute von ihrem Förderverein erhalten, geht künftig durch die Buchführung von Anja Engelbrechtsen-Wienk. Sie wurde einstimmig zur neuen Kassenführerin gewählt - allerdings in Abwesenheit. Sie musste nämlich Dienst tun als Disponentin in der Leitstelle Nord, wird aber im Frühjahr die in den Ruhestand wechselnde Annelie Sievers als Geschäftsführerin des Kreisfeuerwehrverbandes ablösen. Und wie bisher sollen Synergien genutzt werden, indem beide Posten von derselben Fachkraft besetzt sind.

Text: stz    

 
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